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Sonntag, 02.11.2008

American Lutherie #95

From Trash to Treasure: In der aktuellen Ausgabe des amerikanischen Fachmagazins `American Lutherie´ erschien der zusammengefasste Restaurierungsbericht einer Manufakturgitarre aus Valencia

Gut Ding braucht Weile: Nachdem der Herausgeber des amerikanischen Fachmagazins American Lutherie, Tim Olsen (www.luth.org), vor zwei Jahren auf meinen Bericht über die Restaurierung einer Gitarre aus Valencia und historische Recherchen aufmerksam wurde, ist es nun endlich soweit.
In der aktuellen Ausgabe vom Herbst 2008 ist eine dreizehnseitige Zusammenfassung meines Vortrages zu finden.
Dem Erscheinen gingen einige umfassende Arbeiten voraus. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich, eine professionelle Übersetzung des fast 60-seitigen Originalmanuskripts anfertigen zu lassen. Der Gitarrist und Übersetzer Francis Montocchio war als native speaker für diese Arbeit die Idealbesetzung.
Da Tim Olsen immer mehrere Ausgaben vorausplant, hieß es dann einfach warten.
Nachdem er mir seine Vorschläge einer Zusammenfassung (mit Fragen und Anregungen) letzten Frühling und Sommer zugeschickt hatte und meine Ergänzungen im Text untergebracht waren, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Ein Besuch der oben ageführten Internetseite der Guild of American Luthiers lohnt auf jeden Fall.
Neugierige finden die ersten Textseiten des Originalmanuskripts in dem Kapitel Publikationen .

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Donnerstag, 21.02.2008

Augenblicke

Impressionen aus meiner Werkstatt

Vor einigen Wochen kam die junge Fotografin Maria Sturm auf Anregung des in Wien lebenden italienischen Gitarristen Massimo Stefanizzi in meine Werkstatt, um einfach einmal die Athmosphäre einer Instrumentenauerwerkstatt kennenzulernen.
Die wunderschönen Ergebnisse ihres Besuches kann man in der Bildergalerie bewundern...

Ein Besuch ihrer Internetseite lohnt: www.sturm-fotodesign.com

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Dienstag, 04.12.2007

Natürlich ist Lob eine subjektive Sache...

...aber ein Kompliment erfreut doch immer.

Anläßlich der Musikmesse in Schanghai, die Mitte Oktober stattfand, hat mein chinesischer Händler, Mr. Yuanzi WANG, einen äußerst professionell gestalteten Katalog herausgegeben.
Wer mehr erfahren möchte, findet, so sie oder er des Chinesischen mächtig ist, unter www.xzjtw.com nähere Information.
In der Bildergalerie ist der Katalog zu sehen.

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Donnerstag, 06.09.2007

Wenn das Gitarrebauen wirklich so einfach wäre...

Eine Zeichnung des Malers Peter >Pell< Müller zeigt das wahre Leben des Gitarrenbauers...

Von dem befreundeten Maler und Zeichner Peter Müller bekam ich diese sehr feine Zeichnung geschenkt, die meinen Arbeitsalltag gut dokumentiert. Im Hintergrund kann man die Türme der Gaadener Kirche erkennen.

Wer mehr über den Künstler Pell erfahren möchte, kann mit ihm unter folgender Internetadresse in Kontakt treten: kunstclan@yahoo.de oder www.pell-art.com.

Wer die Zeichnung im Großformat sehen möchte, begebe sich bitte in die >Bildergalerie<.

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Freitag, 06.07.2007

Das chinesische Schriftzeichen für >Gitarre<

Seit diesem Sommer werden meine Gitarren in China vertrieben.

Nach einer fast einjährigen Vorbereitungszeit ist es mit Anfang des Sommers nun soweit: Der Händler Herr Yuanzi WANG ist mein Exklusivpartner in China. Herr Wang, auch als Gitarreprofessor und Direktor der China Guitar Association tätig, und ich freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

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Dienstag, 03.04.2007

Natürlich habe ich auch einen cream tea genossen,...

Seit Mitte März 2007 vertreibt Miles Roberts (Kent Guitar Classics Ltd.) meine Gitarren in England und Irland.

Natürlich habe ich auch einen cream tea genossen, doch war der eigentliche Zweck meiner Reise in die südenglische Grafschaft Kent das Kennenlernen von Miles Roberts, der in Sevenoaks einen internationalen Handel mit Konzert- und Flamencogitarren betreibt.
Mitgenommen hatte ich ein aufwändig gearbeitetes Instrument (siehe Bildergalerie), das ich ihm zeigen wollte. Schnell waren wir uns über eine gemeinsame geschäftliche Zusammenarbeit klar.
Auf sie haben wir allerdings nicht mit besagtem cream tea angestoßen.
Dafür finden sich in Pubs schon andere Sachen...

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Sonntag, 10.12.2006

DOGAL-Saiten für Gitarren und Streichinstrumente

Österreichvertretung der venetianischen Saitenfabrikanten

Seit dem Frühjahr 2006 habe ich die Österreichvertretung der in Venedig und Mestre ansässigen Saitenhersteller DOGAL übernommen.

Vor knapp zehn Jahren bin ich durch den italienischen Gitarreprofessor Angelo AMATO auf die damals neuen Gitarresaiten (Serie "Diamante") der Firma aufmerksam geworden. Das Besondere dieser Saiten, die von Prof. Amato und seinem Studenten Massimo STEFANIZZI mitentwickelt wurden, liegt in der Nylon-Carbonmischung für die Diskantsaiten. Außerdem besteht die Seele der Baßsaiten aus einem Carbonfilament.

Der außergewöhnliche Klang (ein Baß mit sehr viel "Körper" und ein heller, aber nicht scharfer Diskant) haben mich dazu bewogen, diese Saiten nun schon seit fast einem Jahrzehnt zu benützen.

Als PDF-Datei finden Sie eine kurzen Abriss der Firmengeschichte, sowie eine Beschreibung der Gitarren- und Geigensaiten.

Wenn Sie einen Katalog mit Preisliste oder Saiten bestellen wollen, so kontaktieren Sie mich bitte unter:

office@tobiasbraun-guitars.com

Lesen Sie mehr ... (pdf Datei, 917 kB)

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Dienstag, 31.10.2006

Rückblick auf N.I.C.E. 2006

Vom 20.-23. Oktober 2006 fand zum sechsten Mal der Instrumentenbauercongress in Neufelden/ Mühlviertelstatt.

Wie in den vergangenen Jahren haben die Veranstalter auch dieses Mal wieder versucht, ein interessantes und facettenreiches Programm zu gestalten. Auf Grund des Erscheinens von mehr als 40 InstrumentenbauerInnen aus dem In- und Ausland dürfte es wieder gelungen sein.

Der Eröffnungsvortrag über "Thermoholz" wurde von drei Vortragenden bestritten: DI Alexander Pfiem (TU Dresden), DI Klaus Eichelberger (Foeschungsinstitut Zwota) und Herrn Ing. Zitzenbacher (Firma Mitteramskogler). Schwerpunkt dieses "heißen Themas" waren Untersuchungsergebnisse von thermisch modifizierter Fichte für Resonanzdecken von Saiteninstrumenten.
Mit dem zweiten Vortrag blieben wir im forschenden Bereich. Dr. Christoph Buksnowitz (Universität für Bodenkultur, Wien) berichtete über seine Analyseergebnisse von "Fichtenresonanzholz".
Statt eines Konzertes als Tagesprogrammabschluß stand diesmal eine szenische Lesung von Patrick Süskinds Theaterstück "Der Kontrabaß", vorgetragen vom Schauspieler Florian Neumann, auf dem Programm.

Der Samstag begann wieder mit einem "geteilten" Vortrag mit dem Thema "Die Donau: Lebensader für Lauten- und Geigenmacher. Ein Reisebericht von Regensburg bis Linz". Der erste Teil der "Reise" (Regensburg - Passau) wurde von dem Geigenbauer Hartmut Münzberg bestritten. Von Passau bis Linz "führte" uns dann der Sammler und Heimatforscher Dr. Rudolf Purkhardt.
Thomas Ochs, Gitarrenbauer aus Kemmern (D), referierte über seine Diplomarbeit "Der Gitarrenentwurf nach Prof. Dr. Michael Kasha - Beschreibung und Analyse" und die Erfahrungen, die er mit diesem Konstruktionssystem in seiner Werkstatt gemacht hat.
Der Nachmittag war einem Programmpunkt gewidmet, dem auf Wunsch der Teilnehmer von N.I.C.E. 2005 mehr Raum gegeben werden sollte. Unter dem Überbergiff "Tradesecrets" konnten alle Teilnehmer insgesamt drei Stunden lang über ihre Tricks, Tipps, speziellen Werkzeuge, Maschinen und Vorrichtungen sprechen und sie den KollegInnen vorstellen.
Die "Instrumentenvorstellung" bildete den Abschluß dieses "Arbeitstages".
Das Konzert am Abend, das den Titel "Luftschifferlhupfer - ein kabarettistisches Musikprogramm" trug, wurde von der Sängerin Renate Reich und dem Gitarristen Tomas Kramer gestaltet. Beide Musiker hatten sich den langen Schlußapplaus wirklich verdient!

Durch die sehr kurzfristige Absage der ursprünglich geplanten Referenten zum Thema "Der Kontrabaß" gerieten wir, die Veranstalter, natürlich in eine schwierige Situation. Doch in der Person des Kontrabaßbauers Oskar Kapplmaiers war uns das Glück mehr als hold! Oskar beeindruckte alle Zuhörer durch seine sehr persönliche und begeisternde Art. Groß war die Freude als er zum Abschluß sein Instrument "erdröhnen" ließ und so Erinnerungen an den Text von Patrick Süskind wachrief...

Wie immer war der "Mühltalhof das kulinarische und soziale Zentrum unseres Congresses. Hanni Eckl und ihr Bruder Helmut Rachinger sorgten wieder für den reibungslosen und kulinarischen Ablauf des Wochenendes!

Für N.I.C.E. 2007 steht das Datum auch schon fest: 19. - 21. Oktober 2007.

ACHTUNG: Da der Zimmertrakt des Hotels "Mühltalhof" im Herbst 2007 umgebaut wird, findet der Congress in Hallstatt (Oberösterreich) statt.
Details erfahren Interessierte unter: office@tobiasbraun-guitars.com

"In the meantime - have a N.I.C.E. time!"

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Freitag, 22.09.2006

Neue Mechaniken

Mit diesem Herbst kann ich meine Gitarren nun mit exklusiven Mechaniken, die nach von mir gestalteten Entwürfen handgefertigt werden, ausstatten.
Die Grundplatte aus Messing ist mit Quadraten oder Karos graviert und es gibt sie in zwei Ausführungen: matt oder glänzend (siehe Photos). In diese Muster sind meine Initialen eingearbeitet.
Die Wirbelknöpfe sind aus Schlangenholz.

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Samstag, 11.02.2006

N.I.C.E. - Arbeitsschürzen

Nach langen und harten Prüfungen im unerbittlichen Werkstattalltag haben wir endlich die passenden Arbeitsschürzen gefunden, die unseren Ansprüchen genügen!
100x80 cm groß, 100% Baumwolle und in zwei verschiedenen Farben (blau oder beige), können wir diese wunderbaren Schürzen, versehen mit dem N.I.C.E. Logo, nun anbieten.

Pro Stück kosten sie 11 Euro (exkl. Versandkosten).

Bestellungen unter: office@tobiasbraun-guitars.com

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Dienstag, 03.01.2006

N.I.C.E.

Neufelder Instrumentenbauer- Congress und Erlebnistage
Verein zur Weiterbildung von MusikinstrumentenerzeugerInnen

Vom 21. bis 23. Oktober 2005 fand im oberösterreichischen Neufelden (Mühlviertel) der 5. Instrumentenbauerkongreß statt, der auch diesmal international sehr gut besucht war (66 Teilnehmer aus sechs europäischen Ländern).

Wie in den vergangenen Jahren war es unser Ziel, an einem Wochenende Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich "Holz und Saiten" zuammenzubringen, um sich mit Fachvorträgen, einem Praktikum, der Instrumentenausstellung und Gesprächskonzerten zu beschäftigen.
Die kollegialen und freundschaftlichen Begegnungen abseits des dichten offiziellen Programms kamen in dem neuen Veranstaltungsort (Pfarrzentrum) und im (von allen Teilnehmern ob der Küche und Gastfreundlichkeit sehr geschätzten) Hotel "Mühltalhof" nicht zu kurz.

Wir, die Veranstalter (Simone Zopf, Katharina Eder, Nupi Jenner, Andreas Neubauer, Martin Rainer und Tobias Braun), hatten uns wieder zum Ziel gesetzt, eine möglichst breite Palette an Vortragsthemen anzubieten. Besonders stolz waren wir, den international renommierten Gitarrenbauer José Luis Romanillos als Referenten gewonnen zu haben, der zum Thema "Die Entwicklung der spanischen Gitarre" gesprochen hat.
Die anderen Referenten und ihre Themen waren Mag. Alfons Huber ("Billige und teuere Imitate von Holzoberflächen"), Fridolin Rusch ("Lackretusche"), Mag. Simone Zopf und Nupi Jenner ("Die Moirétechnik in der Untersuchung von Streichinstrumeneten") und Tobias Braun ("Restaurierung einer spanischen Manufakturgitarre, ca. 1900").
Besonders hervorgehoben muß das Praktikum "Holzimitationsmalerei" vom Restaurator Franz Hobl werden, daß mit einer Premiere aufwarten konnte: zweimal gab es während des Vortrags "Szenenapplaus"!

Die Gesprächskonzerte von Chiara Massini (Cembalo) und Luciano Contini (Laute) am Freitag und von Martin Schwarz (Gitarre) am zweiten Abend bildeten die musikalischen Schlußpunkte unserer "Arbeitstage".

Eine Premiere waren auch die vier internationalen Aussteller, die ihre Produkte einem sehr interessierten Fachpublikum anbieten konnten. Es waren dies: Tonewood Kölbl (A) (Tonholz), Maderas Barber (E) (Tonholz), die Fa. Rubner (D) (Mechanikenerzeugung) und die Fa. Johann Tremmel (D) (Werkzeuge).

Der Termin für "N.I.C.E. 2006" steht auch schon fest: 20. - 22. Oktober 2006.
Bitte vormerken!!

P.S.: In the meantime, have a N.I.C.E. time!!

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